Product Description: Universum Film Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 23.06.08
Produktbeschreibung: Die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion verwischen bei diesem ebenso intelligenten wie spannenden Genremix, in dem Richard Gere einen serbischen Kriegsverbrecher jagt.
TV-Kriegsberichterstatter Simon Hunt (Richard Gere) und Kameramann ‚Duck’ (Terrence Howard) arbeiten immer dort, wo es am brenzligsten ist: im Kugelhagel in Bosnien, Irak, Somalia, El Salvador… Doch eines Tages dreht Hunt durch – damit ist die Karriere des TV-Journalisten abrupt beendet. ‚Duck’ seinerseits wird befördert, und so gehen die beiden fortan getrennte Wege. Jahre später kehrt ‚Duck’ nach Sarajevo zurück und trifft dort überraschend auf Hunt, der ihm eine weltexklusive Story anbietet: Hunt weiß, wo sich der meistgesuchte bosnische Kriegsverbrecher versteckt. Das könnte der Knüller ihres Lebens sein; wenn sie lange genug leben, um darüber zu berichten…
Regisseur und Drehbuchautor Richard Shepard (Mord und Margaritas) bestand darauf, HUNTING PARTY an Originalschauplätzen in Bosnien und Kroatien zu drehen. Richard Gere (Red Corner) und Terrence Howard (L.A. Crash, Hustle & Flow) beweisen nicht nur starke Nerven, sie überzeugen mit schauspielerischer Brillanz. In einer Nebenrolle überrascht Diane Kruger (Goodbye Bafana) als Bosnierin Marjana.
Pressestimmen
Ein optimaler Genre-Mix. Man fiebert mit bei dieser packenden Jagd, die den Adrenalinspiegel in ungeahnte Höhen katapultiert. Treffpunkt Kino
Auf zahlreichen Ebenen funktioniert dieses packende Drama, als Actionfilm, als Buddy Movie, als Polit-Thriller, der scharf in Richtung UN- und US-Engagement schießt. Blickpunkt:Film
Gleich mehrfach wechselt dieses unausgegorene Werk seine Tonart, ist mal lässig und boshaft, dann wieder grausam und melodramatisch. Stuttgarter Zeitung
Wer Shepards Film dabei so unterhaltsam macht, sind die drei Figuren, die in diese Geschichte hineinschlendern wie in einen Sonntagsspaziergang, nur um plötzlich im Ernstfall zu landen. Süddeutsche Zeitung
Kunden-Rezensionen
Durchschnittliche Bewertung:
Bewertung: - Balkankrieg als Theaterbühne??
Zwei Kriegsberichterstatter (Richard Gere und Terrence Howard) gehen zusammen durch dick und dünn. Als die Beiden 1994 in Bosnien einen Live-Bericht an ihren Sender übermitteln, verliert Gere aufgrund persönlicher Betroffenheit seine professionelle Distanz zu den Ereignissen und lässt sich zu einer Aussage mit zwar eindeutiger, aber nicht massenkompatibler Wortwahl hinreissen.
Er wird gefeuert und seine bisher glänzende Karriere ist zu Ende, währen sein Kollege das Karrieretreppchen bis ganz nach oben steigt.
Nach dem Ende Krieges treffen sich die Zwei einige Jahre später in Bosnien wieder, wo Howard einen Bericht über den Friedensprozess und die Lage in dem ehemaligen Krisengebiet drehen soll.
Bewertung: - Verschenkt....
Die ganze Welt sucht nach dem Balkankrieg einen untergetauchten Massenmörder (à la Karadzic oder Mladic), der einfach nicht gefunden werden kann oder gar nicht erst gesucht wird, bzw. nicht gefunden werden darf....
"The Hunting Party" nimmt sich einer ernsten Thematik an, die durchaus verdient hätte, vernünftig bearbeit zu werden. Leider gelingt das diesem Film kaum - er kommt daher als heftig geschüttelter Mix aus Satire, Polit-Thriller und moralinsaurem Melodrama, und weiss als Ganzes überhaupt nicht zu überzeugen.
Geres persönliches Rachemotiv war überflüssig und unglaubwürdig. Was sollte der Auftritt von Fräulein Krüger? Was für ne Lachnummer, selten so was Deplatziertes gesehen. Dylan Baker als tougher ... weiter
Bewertung: - Spannend und hochaktuell, mit ganz leichten Schwächen...
Mit etwas Verspätung habe ich nun den Film "Hunting Party" gesehen. Beeindruckend die Weitsicht des Teams, die Aktualität voraus zu sehen.
Beeindruckend auch die Schauplätze, die Handlung und weitgehend die schauspielerischen Leistungen - von der Fehlbesetzung Diane Kruger mal abgesehen (Brauchte der Film noch einen prominenten Namen?) Leichte Schwächen in der Handlung und im Set deuten darauf hin, dass der Film schnell runtergekurbelt wurde. Aber die Jagd bzw. das Versteckspiel um und mit Karadcic wurde m.E. in diesem Film super umgesetzt, die Gräuel des Bosnien-Krieges ohne exzessive Gewalt aufgezeigt und die lasche Haltung der USA und der UNO bei der Jags nach Kriegsverbrechen passend lächerlich gemacht. Auch in der Realität hätte ich ... weiter
Bewertung: - Unglaubwürdige und amateurhaft-naive schauspielerische Darstellung
Mehr als ein Stern ist nun einmal nicht drin, wenn Regie und Darsteller ein gutes Drehbuch derart verunstalten und somit einer sehr ernst zu nehmenden Thematik nicht gerecht werden.
Man nimmt dem Film, trotz geschickt eingestreuter Kriegsgreuel und dem Ansatz einer Folter-Szene, weder die ernste Gesamtthematik, noch die Dramatik der einzelnen Situationen ab, in die sich die Protagonisten hinein manövrieren.
Richard Gere mimt den besessenen, herunter gekommenen Reporter, der die Story seines Lebens landen und einen Kriegsverbrecher aufspüren will; zwei Berufskollegen zieht er in die Sache mit hinein. Die wahnwitzige und mit übertrieben naiven Dialogen gespickte Story, gepaart mit der von allen Beteiligten sehr schwachen darstellerischen ... weiter
Bewertung: - Insgesamt ein gelungener Polit-Thriller
Fünf Jahre nach Kriegsende im ehemaligen Jugoslawien ist es der Nato noch immer nicht gelungen den bosnischen Kriegsverbrecher den "Fuchs" zu fassen. Der in Ungnade gefallene Kriegsreporter Simon Hunt (Richard Gere) bekommt unverhofft Hinweise auf das Versteck des Fuchses. Ohne lange zu zögern überredet er seinen ehem. Kameramann und inzwischen erfolgreichen Reporter Duck (Terrence Howard) die Jagd auf den Fuchs zu beginnen. Begleitet werden beide von dem jungen, unerfahrenen, aber ergeizigen Journalismusstudenten Benjamin. Als der Gejagte jedoch merkt, dass die drei Journalisten ihm auf den Fersen sind, dreht er den Spieß um und aus Jägern werden Gejagte...
"Hunting Party" ist ein rundum gelungener Polit-Thriller, der weniger knallharte Action liefert, ... weiter