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Bewertung:
- ... gibt Veganern ihren schlechten Ruf zurück...Es gibt leider nicht viele liebevoll gemachte vegane Kochbücher auf dem deutschen Markt- was jetzt an diesem hier so speziell sein soll, verstehe ich überhaupt nicht. Ein Vorteil sind sicherlich die Bilder, die es sonst nicht in solchen Büchern gibt, aber auch die sind eher amateurhaft. Das Format (A4!) ist sperrig, die knapp 25 € vollkommen überteuert. Keines der Rezepte ist wirklich "neu" oder sorgt für ein "aha-Erlebnis", die meisten Ergebnisse sind im Gegenteil sogar ziemlich lasch. Der Autor kann nicht anders, als einen andauernd von seimem spirituellem Weg und seinem "geistigen Führer" zu erzählen, da kann man auch gleich das Zeugen Jehovas-Kochbuch kaufen. Jedem, der schon mehr als Spaghetti kochen kann, sei zu jedem anderen Buch geraten, aber nicht diesem. Der Pala-Verlag bietet einige schöne, ansonsten im englischsprachigen Bereich schauen... da bekommt man mitunter für die Hälfte des Geldes dreimal so viele Rezepte, die wirklich gut und innovativ sind. Bewertung: - Eine Bereicherung auf der ganzen Bandbreite!!!Mit dem Buch "Vegane Kochkunst" ist mein Leben wirklich bereichert worden! Endlich ein Kochbuch, dessen Rezepte auch der ungeschulte "Mann hinterm Herd" hinbekommt, weil sie nicht megakompliziert sind und nicht seitenweise Erklärungen für den Fachmann/die Fachfrau beinhalten. Mit den kurzen klaren Beschreibungen sind die Rezepte gut zu schaffen! Und im Zweifel startet man eben ein Experiment ... bei mir war aber trotzdem bisher alles genießbar und ich bin echt kein Held in der Küche ;-) Bei anderen veganen Kochbüchern störte mich auch die - teilweise sehr überzogene - negative Kritik an den Menschen, die von dieser Lebensweise nicht überzeugt werden können bzw. keine alleingültige Weisheit draus machen wollen. "Vegane Kochkunst" lässt diese unnötige Kritik aus und begeistert mich einfach mit der durchgängig positiven Stimmung und den wahnsinnig tollen Rezepten! Ein wirklich gut gelungener allgemeiner Überblick zu Beginn des Buches hilft denen, die sich noch nicht so gut mit dem veganen Lebensstil auskennen und gibt den darin erfahrenen Menschen nochmal einen sehr schönen Überblick über den Sinn dessen, was sie da tun ... Ich feue mich schon sehr auf die Fortsetzung(en)!!! Ehrlich gesagt könnte ich bald schon eine gebrauchen ;-))) Bewertung: - Lecker, lecker, leckerIch bin von diesem Kochbuch mehr als begeistert. Die Rezepte sind leicht nachzukochen und überzeugen mit einer meist einfachen Beschreibung, die zu sehr schmackhaften Ergebnissen führt. Das Buch ist sein Geld wert, da es viele Anregungen für die vegane Küche enthält und das Kochen nach diesen Rezepten einfach Spaß macht. Die Zutaten erhält man auf dem Markt, im Reformhaus oder sogar im Supermarkt, die meisten Rezepte kommen ohne aufwändige Zutaten aus. Sehr sympathisch ;-). Gut finde ich ebenfalls, dass die Speisen sehr abwechslungsreich sind - man findet hier eher exotisch angehauchte Rezepte wie Kichererbsenbällchen mit Frucht-Curry-Sauce (zum Niederknien gut) sowie Gutbürgerliches wie z.B. Bohnengemüse. Langweilig schmecken die Gerichte nie, egal, wie simpel die Zubereitung auch erscheinen mag. Ein weiteres Plus ist für mich die Zusammenstellung von kleinen "Menüs": Matthias Langwasser hat auf mehreren Seiten Rezepte arrangiert, die jeweils zusammen besonders gut harmonieren. Auf manche Kombinationen von Speisen wäre ich so nie gekommen und bin immer wieder überrascht, wie gut sie zusammen schmecken. Die Aufmachung finde ich ebenfalls gelungen, das Buch enthält viele Farbfotos und wirkt insgesamt frisch und ansprechend. Nicht so überzeugend finde ich den einleitenden Teil des Buches (vor allem hinsichtlich der Vitamin B12 Thematik), der für mich persönlich außerdem zu lang geraten ist. Stattdessen hätte ich gern ein paar zusätzliche Rezepte auf den Seiten vorgefunden und weniger Ideologie. Dennoch bleibe ich bei einer Bewertung von fünf Punkten, da das wesentliche Kriterium bei einem Kochbuch für mich die Rezepte sind - und die sind nun einmal absolut gelungen. Bewertung: - Nur eines liegt hier schwer im Magen...Ich habe lange gesucht und überlegt, bevor ich mir ein veganes Kochbuch zugelegt habe, schließlich ist meine Wahl auf "Vegane Kochkunst" von Matthias Langwasser gefallen. Das Layout ist gut gelungen und man schaut immer wieder gerne in dieses Buch hinein, um sich ein Rezept zum Nachkochen herauszusuchen. Die Zutaten, die man benötigt, sind alle im Naturkostmarkt, Reformhaus oder auch in einem gewöhnlichen Supermarkt zu finden. Alle Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, waren auch für Anfänger in der Küche zu bewältigen und es hat wirklich lecker geschmeckt. Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Warum gebe ich nur vier Sterne, wenn doch alles so prima ist? Nun, leider hat Herr Langwasser sich dazu entschieden, noch einen allgemeinen Teil über vegane Ernährung in sein Kochbuch einfließen zu lassen und leider standen mir beim Lesen sämtliche Haare zu Berge. Da wird mal eben behauptet, dass Vitamin B12 in Algen vorkommt oder gar zu 2/3 im Körper selbst gebildet wird. Von einer Ernährungsberatung bei Herrn Langwasser würde ich also dringend abraten, aber seine Rezepte sind trotzdem gut. ;-) Bewertung: - Lecker, vegan und gesund, wenn man über die Esoterik hinwegsehen kann1.) Die Rezepte sind super! Meist vegan oder einfach veganisierbar, mit viel Gemüse und Obst und ohne raffinierten Zucker oder andere industrielle Produkte. Die Gerichte bestehen aus möglichst unverarbeiteten Produkten, sind aber dennoch superlecker, da endlich jemand sich die Mühe gemacht hat, zu studieren, wie man eigentlich etwas feines kocht, ohne Tonnen von Zucker und Weissmehl reinzuschmeissen. 2.) Genau das Richtige für eine Neuveganerin wie mich, die völlig verzweifelt nach etwas anderem als Pommes und Salat suchte =)! Sogar Pizza kann ich jetzt wieder essen =)))! 2.5) Absolut schönes, liebevoll gestaltetes Buch mit schönen Fotos und unterhaltsam und einfach geschrieben Der Abzug eines Sterns kommt daher: 3.) Man braucht für jedes zweite Gericht irgendwelches ätherisches Öl (das ich einfach weglasse oder mit dem Original ersetze) oder Sojasahne (die ich nirgends finde) 4.) Man braucht unbedingt einen Mixer und am besten noch eine Gemüsehackmaschine oder sowas ähnliches, alles wird irgendwie zerhäckselt oder püriert 5.) Am Anfang und am Schluss des Buches wendet sich der Autor persönlich an die Leserin. Dabei erzählt er etwas von den Motivationen, Veganerin zu werden, was ich ganz ok finde (wenn auch recht unkritisch pro-Vegan, und einige Infos sind klar überholt, wie dass es Vitamin B12 in Algen gäbe, was nicht stimmt). Obwohl er während dem Buch eigentlich ganz normal schreibt, fängt dann plötzlich an, von seinen "geistigen Lehrern" zu sprechen (Stimmen in seinem Kopf nehme ich an). Auf der Homepage kann man dann eine mediale Lebensberatung für 60 Euro die Stunde beanspruchen (Zitat: "Ich biete die Sitzungen auch telefonisch an, da diese Heilungsenergie unbegrenzt ist von Zeit und Raum. Dabei rufe ich Sie gerne zurück."). Naja... Wer allerdings die tollen Rezepte ausprobiert hat, verzeiht dem Autor diese Macke mit einem Schmunzeln. Denn momentan ist dieses Buch das beste vegane Kochbuch, das ich bis jetzt gefunden habe, ausser vielleicht noch dem gratis downloadbaren Tierrechtskochbuch, das auch ganz toll ist, aber etwas weniger raffinierte und vollwertige Rezepte enthält. Glimmertintling |
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