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Bücher : Vegan backen: Kuchen, Torten & mehr - Vollwertige Rezepte

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Bewertung: 5 out of 5 stars - Ein absolutes Muss für alle Backfreunde
Vegan backen von Angelika Eckstein ist ein absolutes Muss für alle Backfreunde.
Sowohl für die, die das vegane Backen gerade für sich entdecken als auch für "alte Hasen" in Sachen veganem Backen, die neue Rezepte, Tipps und Tricks ausprobieren wollen. Von den Klassikern wie "Apfelstreuselkuchen" bis zur exotischen "Kaschutorte mit Dattelfüllung" und traditionellem wie "Böhmischer Mohnzopf" ist alles vorhanden. Vor allem Kinder werden den "Kalten Hund" und die Dominosteine lieben, beziehungsweise ihre Eltern, wenn sie die Rezepte mit ihnen zusammen nachbacken.
Alle Rezepte sind ausführlich beschrieben und zeigen Schritt für Schritt, wie das vegane Backen funktioniert.
Damit in der Praxis und am Backofen dann alles klappt, ist den Rezepten ein Theorieteil vorangestellt, in dem erklärt wird, wie sich all die im Buch vorgestellten süßen Köstlichkeiten auch ohne Honig, Eier und Milchprodukte realisieren lassen.
Mit Vegan backen lässt sich das süße Leben mit gutem Gewissen genießen.



Bewertung: 5 out of 5 stars - Jede Menge neue Ideen für leckeren Kuchen
Wer will guten Kuchen backen, braucht weder Eier, noch Butter oder andere Milchprodukte. Bei den vielen tollen Rezepten in diesem Buch fällt die Auswahl schwer: Soll es Marmorkuchen geben, oder Rhabarberkuchen mit Vanillecreme? Die Zitronentarte oder lieber die Bananen-Schoko-Torte? Auf jeden Fall sind alle Rezepte Schritt für Schritt erklärt, auch wie Garnituren und Füllungen gelingen, ist in einem Extrakapitel nachzulesen - das Auge isst ja schließlich mit. Das Buch mit seinen liebevollen Illustrationen macht Lust, sofort Rührschüssel und Backform hervorzukramen und loszulegen.
Der Untertitel Vollwertige Rezepte" weist daraufhin, dass bei den Kuchen und Torten auf die Qualität der Zutaten geachtet wird. Auch das gefällt mir an diesem Backbuch, denn es soll ja nur das Beste in meinen Kuchen. Ob es schlimm ist, dass es den Lesern freigestellt wird, den Weizen direkt oder schon eine Stunde vor dem Backen zu Vollkornmehl zu mahlen und die Bitterschokolade zu verwenden, die ihnen schmeckt - darüber können sich gerne andere Rezensenten Gedanken machen. Da back' ich lieber ein paar Brownies und freue mich über die Neuerwerbung in meinem Bücherregal.




Bewertung: 5 out of 5 stars - Tolles Backbuch!
Eine echte Bereicherung – diese Rezepte sind richtig gut! Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der nicht auf der Stelle sofort mit Probieren anfängt .. wir haben schon Streuselkuchen und Krümelkuchen ausprobiert, beide sind gelungen und haben super geschmeckt, Kompliment! Das Vorwort, die Beschreibung aller Zutaten habe ich mit Genuss gelesen, hätte noch länger sein können für mich. Der Stil gefällt mir sehr gut, sehr sympathisch, witzig zugleich, charmant – was ich alles nicht gewusst habe! Wenn es nach meinem süßen Liebsten ginge, sollte ich gleich weiterbacken ...



Bewertung: 2 out of 5 stars - Vollwertig? Den Mund zu voll genommen!
Vegan backen heißt backen ohne jegliche Tierprodukte, also keine Milch, keine Eier, keine Butter, kein Honig.

Vollwertig backen heißt backen mit möglichst naturreinen Produkten, also keine Industrieprodukte wie Industriezucker (weißer Haushaltszucker, Ahornsirup, Vollrohrzucker, s. Dr. Bruker, die dort alle dazu zählen), Auszugsmehl, Margarine, dafür mit frisch gemahlenem Mehl, gesüßt wird mit Honig; Butter und kalt gepresste Öle sind erlaubt, Eier und Milchprodukte sind in Maßen erlaubt.
Tiereiweißfrei-vollwertig (nach Dr. Bruker) streicht die eiweißreichen Tierprodukte wie Milch, Joghurt, Quark und Eier, lässt aber Sahne, Butter u.ä. wegen des vernachlässigbar geringen Eiweißgehaltes zu.

Tiereiweißfrei und vegan sind sich einerseits nahe, aber andererseits auch schwer zu verknüpfen: Veganer benutzen eben Margarine und Zucker, was für die Vollwertler verpönt ist, während die Vollwertler Honig und Butter verwenden, ein "Nein" für die Veganer.
Es ist also immer spannend zu sehen, wenn diese beiden Richtungen verknüpft werden. Das ist schwierig!

Hier ist es nicht gelungen. Vegan sind alle Rezepte, ohne Frage. Aber der Zusatz "vollwertige Rezepte" ist völlig aus der Luft gegriffen: Tofu (ein Industrieprodukt!), Soyamilch, Reismilch, Vollrohrzucker, Ahornsirup, Bitterschokolade werden hier in fast jedes Rezept gegeben. Es gibt nicht ein einziges wirklich vollwertiges Rezept. Es gibt nicht einen ernsthaften Versuch, einmal mit Trockenfrüchten zu süßen, was ja beiden Ansprüchen (vegan und vollwertig) gerecht würde.

- Bitterschokolade ist hier nicht einmal definiert. Es gibt zwar im Handel Schokolade mit 100% Kakao (also gänzlich ohne Zuckerzusatz), die wird aber in diesem Buch nicht gefordert. Es wird also so getan, als sei eine handelsübliche bittere Schokolade ein Vollwertprodukt. Mitnichten, Frau Eckstein!
- Soyaprodukte wie Tofu und Soyamilch werden als Industrieprodukte vom Vollwertler abgelehnt, ganz abgesehen davon, dass es schwierig ist, wirklich genmanipulationsfreie Soyaprodukte zu kaufen, was hier auch nicht eingehend diskutiert wird.
- Ein Hinweis wie "Mehl möglichst selbst mahlen oder im Naturkostladen mahlen lassen und dann recht rasch verbrauchen" ringt dem echten Vollwertler nur ein müdes Lächeln ab: Mehl ist unmittelbar nach dem Mahlen zu verbacken, weil schon nach wenigen Stunden (!) die Vitalstoffe "absterben".

Wenn das Buch nur "Vegan backen" hieße da hätte ich es mir als überzeugte Vollwertlerin gar nicht erst gekauft, weil ich dann ja schon weiß, was mich erwartet. So aber fühle ich mich mit dem Zusatz "vollwertige Rezepte" an der Nase herumgeführt. Das ärgert!



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