Bewertung: - Gesunde Ernährung und Tierfreundschaft
Das Vegetarier Handbuch von Bernd Höcker ist ein wertvoller Wegweiser und Wegbegleiter zur friedfertigen Lebensweise und zum liebevollen Umgang mit sonst ausgebeuteten und versklavten Geschöpfen.
Es öffnet die Sinne für eine Herzensbildung, die eine wirkliche Weiterentwicklung der Menschlichkeit ermöglicht.
Bernd Höcker langweilt nie! In dem wohl abwechslungsreichsten und unterhaltsamsten Buch dieser Art werden von Ernährungstipps bis hin zur Tierethik alle Aspekte der wörtlich genommenen Tier- und Menschenfreundschaft beleuchtet - ohne Zeigefinger, ohne Gähneffekt und oft nach dem sehr wahren Grundsatz: Ein tolles Bild sagt mehr als tausend Worte.
Der Autor hat sich seine optimistische Sicht der Dinge bewahrt und Wege aufgezeigt, die es ohne "wenn" und ohne "aber" wert sind zu gehen.
Dieses Buch ist ein Geschenk, auch wenn es etwas kostet.
Danke!
Bewertung: - Zu wenig für das Geld
Das Buch ist recht nett aufgemacht. Bei genauerer Betrachtung stellt man allerdings fest, dass als Platzfüller Leserbriefe, ganzseitige Tierfotos und halblustige Cartoons dienen und die tatsächlich interessanten Informationen ebenso in einem kostengünstigen Taschenbuch unterzubringen wären. Die permanente Vermenschlichung der Tiere, die mich mehr an Moshammers Hund erinnert als dass sie wirklich etwas mit der ethischen Problematik der Massentierhaltung zu tun hätten, verdarb mir auch etwas den Lesespaß. Unterm Strich, zu wenig Brauchbares für das Geld.
Bewertung: - Guter Gesamtüberblick über den Ovo-lacto-Vegetarismus,
Bernd Höcker schafft mit seinen Buch „Vegetarier Handbuch" einen gelungen Gesamtüberblick über den Ovo-lacto-Vegetarismus. Leider bleibt es auch dabei, denn Höcker beleuchtet den Veganismus- die konsequente Umsetzung des Tierrechtsgedankens- leider nur am Rande und sieht den Ovo-lacto-Vegetarismus auch nicht als Übergangsform zum Veganismus an, sondern als ethisch-vertretbare Ernährungsweise. Dem Leser, der sich jedoch noch nicht mit dem Vegetarismus auseinandergesetzt hat und deshalb keine Vorkenntnisse besitzt, kann ich dieses Buch nur empfehlen, da Höcker es auf eine lockere und unterhaltsame Art versteht dem neuen Leser diese Thematik näher zu bringen. Das ganze wird zu dem noch durch Cartoons(MAD), sowie Bilder und Liedtexte aufgelockert. Alle wichtigen Aspekte für den Ovo-lacto-Vegetarier werden zu dem in diesem Buch behandelt. Als weiterführendes Buch wäre „Vegan" von Kath Clements zu empfehlen
Bewertung: - Ein sehr wertvolles und schönes Buch!!!
Ich habe mir dieses Buch gekauft und bin sehr begeistert davon! Das Buch ist mit sehr gutem Material und Bildern versehen, ich glaube es ist eines der besten Bücher im vegetarischen Bereich!!!
Jeder Vegetarier sollte sich dieses Buch kaufen:-))
Bewertung: - Gut gemeint, schlecht gemacht.
Bernd Höcker meint es gut, macht es aber leider schlecht.
Zunächst das Offensichtliche: Das Layout ist eine handgemachte Katastrophe, die Schrift unlesbar und zu groß, die Bilder in schlechter Qualität. Der erste Eindruck ist abschreckend "hausgemacht": Es macht einfach keinen Spass, dieses Buch in der Hand zu halten und zu lesen, oder eines der Rezepte nach zu kochen.
Der Inhalt ist durchwachsen: die ethischen Aspekte des Vegetarismus behandelt der Autor nett, aber zu oberflächlich (und nicht genug, um tatsächlich Diskussionen mit Fleischessern zu überstehen) und verfängt sich schliesslich in seiner Rechtfertigenden Argumentation für den Ovo-Lacto-Vegetarismus. Sicher muss jeder selbst entscheiden ob man Milch konsumieren möchte, dann sollte man vorher nur keine großen Diskussionen gegen Schlachthöfe und Grausamkeit in der Tierhaltung führen, um dann die Schattenseiten der Milchwirtschaft zu ignorieren, und die Spermienselektion bei der Befruchtung von Milchkühen (zur Verhinderung von männlichem Nachwuchs, der dann geschlachtet wird) zu loben. Sehr inkonsequent, finde ich.
Die Rezepte und Esstipps sind vorallem auf "Fleisch Ersatz" ausgelegt, und bestätigen den sowieso schon in der Gesellschaft bestehenden Eindruck, als Vegetarier müsse man verzichten. Ich frage mich: wenn ich mich (aus tierethischen, gesundheitlichen oder welchen Gründen auch immer) aus eigenem Antrieb dazu entschlossen habe, kein Fleisch mehr zu konsumieren, warum sollte ich dann Dinge essen wollen, die so aussehen, schmecken oder sich im Mund so anfühlen wie Fleisch? Paradox.
Meiner Ansicht nach sollte ein gutes Vegetarierhandbuch einen lustvollen Vegetarismus propagieren: weg von der "Fleisch mit zwei Beilagen"-Falle, hin zum bunten und reichhaltifen vielfältigen Angebot der nicht-tierischen Nahrungsmittel.
Einzig hilfreich fand ich hingegen die Übergangstipps für Neu-Vegetarier und das Falafelrezept. Auch die Grundidee, ein Rundum-Buch für Vegetarier zu schreiben, in dem ein "Gemeinschaftsgefühl" vermittelt wird, ist löblich. - Leider scheitert Höcker aber. Die Gedichte, Lieder und Bilder und Cartoons sind sicher inhaltlich auf den Punkt, aber einfach zu plump und zu plump gelayoutet, um anzusprechen und zu berühren.