Bewertung: - Wunderbar gemachte Buchverfilmung mit toller Besetzung!
Dies war endlich wieder ein guter Fantasyfilm, welchen ich persönlich besser fand als der 1. Teil zu "Die Chroniken von Narnia". "Der goldene Kompass" besticht durch eine interesante Geschichte, von der man nur hoffen kann, dass sie vielleicht doch noch 2 Kino-Fortsetzungen bekommt, ein gelungenes optisches Design, perfekte Tricks (Oscargewinn hierfĂŒr!), eine Filmmusik, die den Mut hatte sich mal stilistisch etwas anders diesem Genre zu nĂ€hren, und eine durchweg tolle Besetzung.
Die deutsche Stimme des BÀren hÀtte man besser besetzen können. Aber das ist nur ein persönlicher Eindruck.
Wer gerne trÀumt, noch ein wenig Kind in sich bewahrt hat und gleichzeitig interessant und spannend unterhalten werden möchte, dem sei diese m.E. gelungene Umsetzung des Buches ans Herz gelegt.
Bewertung: - Also das war jawohl mal gar nichts....
Der Film hat gegen "Transformers" in der Oscar-Kategorie "Beste visuelle Effekte" gewonnen, ich war danach einigermaĂen gespannt, den Film zu sehen, obwohl er mich vorher nicht gereizt hat.
Ich habe ihn gesehen und nun bin ich umso enttĂ€uschter ĂŒber den Oscar-Gewinn.
Der Film ist das perfekte Beispiel dafĂŒr, dass ordentliche Effekte lĂ€ngst keinen guten Film ausmachen. Die Geschichte halte ich fĂŒr ziemlich bescheuert, der Film ist kitschig und und wird mit zunehmender LĂ€nge zunehmends uninteressanter.
Die Dialoge sind teilweise peinlich schlecht, da konnten selbst die verehrte Nicole Kidman und der immer souverÀne Daniel Craig nicht mehr viel wettmachen.
Und sorry, die Effekte sind nun wirklich nichts Besonderes. Sprechende Tiere, viel CGI-Landschaft, nichts, was ich nicht schon vor Jahren in "Der Herr der Ringe" oder "Die Chroniken von Narnia" gesehen hÀtte.
Am Ende bleibt er nur ein mĂŒder, inhaltlich lĂ€cherlicher Abklatsch eben dieser beiden Filme und war deshalb fĂŒr mich gröĂtenteils reine Zeitverschwendung.